Reisetipps Kenia Safari

Devisen

Die kenianische Währung ist der Schilling, der aus 100 Cents besteht. Es gibt Münzen zu 5,10 und 50 Cents und 1, 5, 10, 20, und 40 Schillings. Noten werden zu 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1.000 Schillings ausgegeben.
Sie dürfen sowohl ausländische Währung wie auch kenianische Schillinge ohne Deklaration einführen. Ausländische Währung können in Banken oder Wechselstellen wie z.B. Hotels oder Wechselstuben getauscht werden. Lassen Sie sich nicht von den Schwarzmarkt-Wechslern in Nairobis Strassen verführen. Wir empfehlen den Umtausch eines kleinen Betrags in Europa, so dass Sie die ersten kleinen Ausgaben in Kenia erledigen können. Generell ist der Wechselkurs in Europa allerdings schlechter als in Kenia. Daher sollten Sie den Grossteil Ihres europäischen Geldes erst in Kenia wechseln. Beachten Sie bitte, dass in den Safari-Lodges oft Bargeldmangel herrscht und langes Anstehen an der Tagesordnung ist. Als Tip - wechseln Sie Ihr Bargeld in den Forex-Bureaus, oder gleich am Flughafen bei Ihrer Ankunft, denn hier erhalten Sie die besten Kurse. Achten Sie auch auf mögliche Gebühren. Ein Geldwechsel in den Banken ist natürlich auch möglich.

Aktuelle Kurse: Währungsrechner

Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von Reiseschecks (American Express) in Euro oder USD. Reiseschecks werden in Hotels, Lodges, Restaurants und vielen Geschäften in den grösseren Städten akzeptiert, nicht jedoch von kleinen Unternehmen wie z.B. Tankstellen oder Andenkenläden. Ausserdem werden die Reiseschecks in Banken oder Hotels problemlos in Bargeld umgetauscht. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schecks gegen Verlust versichert sind. Bei den Vertretungen von American Express in Nairobi oder Mombasa erhalten Sie bei Verlust oder Diebstahl umgehend neue Schecks.
In Kenia werden generell auch Kreditkarten akzeptiert. (Visa, Eurocard/Mastercard, American Express) Während Ihres Hotelaufenthaltes lassen sich somit die laufenden Getränkerechnungen und sonstige Einkäufe im Hotel bequem am letzten Urlaubstag bezahlen.
Leider kommt es aber vor das ein Teil der ortsüblichen Bankspesen (bis zu 5%) an den Kunden weiterverrechnet wird.

Banken sind von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Manche Banken in den größeren Städten öffnen auch am Samstag Vormittag. Einige Banken sind mit einem 24-Stunden-Geldautomaten ausgestattet. Die Bankfilialen am Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi und am Moi International Airport in Mombasa betreiben beide einen 24-Stunden-Devisenwechseldienst (forex services).

Diplomatische Vertretungen:

Botschaft der Republik Kenia in Deutschland
Markgrafenstraße 63, 10969 Berlin
http://www.embassy-of-kenya.de/

Botschaft der Republik Kenia in Österreich
Donau-City-Strasse 6
1220 Wien
http://kenyaembassyvienna.at

Generalkonsulat der Republik Kenia, Schweiz
Avenue de la Paix 1-3, 1202 Genf
http://www.kenyamission-un.ch/

Elektrizität - Strom - Spannung:

Das Stromnetz bietet wie in Europa 240 V (50-60 Hz) Wechselstrom. Die Stecker entsprechen der britischen Norm, so dass Sie einen Adapter benötigen, den Sie in den meisten Hotels gegen Pfand erhalten oder unentgeltlich auch bei Uns auf Anfrage.

Die Zimmer in allen größeren Hotels und Lodges haben Steckdosen, und selbst kleine Hotels sind in der Lage und bereit, die Akkus der Videokameras und Digitalkameras ihrer Gäste an der Rezeption aufzuladen. In den Lodges und Zeltcamps erfolgt die Stromversorgung gelegentlich über einen Generator, der dann üblicherweise gegen 24:00 Uhr abgeschaltet wird.

Stromausfälle sind leider häufig zu erwarten. In diesen Fällen sorgen die hoteleigenen Generatoren für die Stromversorgung, jedoch beeinflusst dies oft die Funktion der Klimaanlage und die Versorgung mit Warmwasser.

Essen und Trinken:

In der Regel ist in den Kenia Safari-Lodges und -Camps die Verpflegung im Reisepreis eingeschlossen. Näheres entnehmen Sie bitte der jeweiligen Reisebeschreibung. Sehr oft wird das Essen in Form eines Buffets angeboten. Zu jeder Mahlzeit wird auch eine große Auswahl an frischen Salaten und Früchten (Ananas, Bananen, Melonen, Mangos, Papaya etc.) angeboten. Hier raten wir zur Vorsicht und empfehlen nur geschälte Früchte zu konsumieren und keine Blattsalate wenn angeboten.

Sofern die Verpflegung nicht im Reisepreis enthalten ist (z.B. in Nairobi), stehen Ihnen zahlreiche internationale Restaurants zur Verfügung. Sie haben die Qual der Wahl zwischen orientalisch-asiatischer Küche oder aber europäischen Restaurants.

Natürlich können Sie auch die kenianische Küche ausprobieren, wobei man wissen sollte, dass Essen für den durchschnittlichen Kenianer weniger dazu dient um zu genießen sondern eher den Hunger zu stillen. Für den europäischen Gaumen schon eher geeignet sind Sukuma Wiki (ein Gemüse, das dem Grünkohl ähnlich ist), Irio (das Nationalgericht der Kikuyu, ein Eintopf aus Mais, Erbsen und Kartoffeln), Ugali (das Grundnahrungsmittel vieler Kenianer, ein sehr nahrhafter Maismehlbrei) oder Chapati (eine Art Fladenbrot). Sehr zu empfehlen sind auch die Mandazis, ein krapfenähnliches Gebäck. Speziell an der Küste oder am Lake Victoria stehen auch Meeresfrüchte häufig auf dem Speiseplan. Die sehr schmackhaften Kilifi-Austern (Oysters), große Krebse (Crab), Scampi (Prawns) oder Hummer (Lobster) erhält man in den unterschiedlichsten Variationen zu eher günstigen Preisen.

Viele der alkoholischen Getränke werden importiert und sind entsprechend teuer. Dafür erhält man in Kenia hergestellte Getränke, wozu auch Coca-Cola, Fanta und Sprite gehören, zu angemessenen Preisen. Frisch gepresste Fruchtsäfte werden in allen nur erdenklichen Formen angeboten. Aber auch der Freund eines guten Bieres kommt in Kenia nicht zu kurz. Die in Kenia gebrauten Biere, z.B. Tusker, Pilsener oder Whitecap werden nach westlicher Brauart hergestellt und brauchen den Vergleich mit europäischen Bieren nicht zu scheuen. Weintrinker müssen hier leider auf die teureren Importe aus Südafrika ausweichen um nicht enttäuscht zu werden.

Kenia - Einreise

Besucher Kenias benötigen für die Einreise in Kenia das eTA (= Electronic Travel Authorisation). Hierfür werden ein gültiger Pass mit einer Gültigkeit von mindestens sechs Monaten und USD 35 benötigt.

Das ETA kann online  auf https://www.etakenya.go.ke/en beantragt und bezahlt werden. Die Ausstellung benötigt einige Tage. Bitte beantragen Sie das ETA rechtzeitig aber nicht zu früh. Das ETA ist ab Ausstellung nur 90 Tage gültig und Ihre Reise muss dann innerhalb dieses Zeitraumes stattfinden. 

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat, das im Herkunftsland ausgestellt wurde, benötigt. Die Tollwutimpfung muss mindestens 1 Monat und maximal 12 Monate vor der Ankunft durchgeführt worden sein. Zusätzlich muss eine Einfuhrgenehmigung vorgelegt werden, die beim Livestock Officer, Veterinary Department (Post Office, Kabete) in Kenia beantragt werden kann. Die Bearbeitungszeit beträgt mindestens 30 Tage.

Kenia - Feiertage

In Kenia gibt es Feiertage welche sich jährlich wiederholten. Diese sind unterhalb in der Tabelle aufgelistet. Aber als Besonderheit gibt es auch Feiertage welche wechseln und oft auch nur einmallig gelten wenn diese vom Präsidenten ausgerufen werden.

1. Januar Neujahrstag
März/April Karfreitag
März/April Ostermontag
1. Mai Tag der Arbeit
ca. Anfang Mai Idd ul Fitr - Moslemischer Feiertag, fällt auf den ersten
Neumondtag nach Ramadan
1. Juni Madaraka Day - Jahrestag der Selbstverwaltung
10. Oktober Nyayo Day - Jahrestag des Amtsantritts von Präsident Moi
20. Oktober Kenyatta Day - Jahrestag Jomo Kenyatta's Inhaftierung
12. Dezember Jamhuri - Unabhänqigkeitstag
25. Dezember Erster Weihnachtstag
26. Dezember Zweiter Weihnachtstag

Filmen und Fotografieren

Wenn Kenia auch für seine Motive berühmt ist, dürfen Sie den Präsidenten, seine Residenzen, Militäreinrichtungen und -Personal in Uniform, Polizei, Gefängnisse und Gefangene nicht fotografieren. Bitten Sie Personen, die Sie fotografieren wollen, immer vorher um Erlaubnis. Muslimische Frauen in traditioneller Kleidung dürfen sich nach islamischen Glaubensgrundsätzen nicht fotografieren lassen, und Massai- und Samburukrieger wollen für das Posieren meist bezahlt werden.

Bei den Digitalkameras empfiehlt es sich immer Reserve Akkus mitzunehmen und genügend Speicherkarten. Die Akkus können zumeist auch in unseren Safarifahrzeugen während der Pirschfahrten geladen werden.

Wegen des allgegenwärtigen Staubs sollte man einen kleinen Pinsel parat haben und die Fotoausrüstung staubsicher verpacken. Abzuraten ist allerdings von Plastikbeuteln, da das hierin entstehende Kondenswasser die Kamera angreifen könnte.

Die beste Zeit für Fotoaufnahmen ist der frühe Morgen und der späte Nachmittag. Um die Mittagszeit, wenn die Sonne senkrecht steht, ist das Licht ohne Kontrast und Umrisse verschwinden. Ganz abgesehen davon, das sich die Tiere vor der Sonne verstecken. Allerdings ist dies auch die Zeit um ungestört Aufnahmen machen zu können, da viele Besucher zu dieser Tageszeit lieber in der Lodge oder camp bleiben.

Wenn Sie die Fotografie sehr ernsthaft betreiben, bitten wir Sie uns dies mitzuteilen, weil wir hierfür auch speziell geschulte Fahrer haben. Sandsäckchen und Bohnensäcken können wir Ihnen als Unterlage am Autodach gerne zur Verfügung stellen. Wir bitten Sie uns dies aber vor Reiseantritt mitzuteilen !

Wer Drohnen einsetzen möchte, benötigt dafür eine eigene Genehmigung! Wir informieren Sie gerne wenn Sie genaueres dazu wissen möchten.

Impfungen

Für Reisende aus Europa sind bei der Einreise nach Kenia derzeit keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Lediglich Reisende, die aus oder durch Gelbfieber-Gebiete einreisen, müssen einen gültigen Internationalen Impfpass vorweisen.

Bitte überprüfen Sie rechtzeitig vor Ihrer Abreise, ob der auch in Europa obligatorische Impfschutz noch vorhanden ist. Hierzu zählen insbesondere: Polio, Tetanus und Diphterie. Diese Impfungen sollten alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

Wer öfters auf Reisen ist, verfügt in der Regel auch über einen Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Gelbfieber, Typhus, Tollwut und auch Meningokokken-Meningitis. Diese Impfungen sind teilweise sogar für Reisen in Europa angeraten. Da sich die Bestimmungen von Zeit zu Zeit ändern und bei Impfungen auch Ihr persönliches Gesundheitsbild berücksichtigt werden sollte, informieren Sie sich rechtzeitig (mindestens 5 Wochen vor Antritt der Reise) bei einem Tropeninstitut.

Im Rahmen der Beratung wird auch das Thema Malariaprophylaxe angesprochen. Obwohl unsere Touren häufig durch Regionen über 2.000 m führen, die in der Regel als malariafrei gelten, sollte eine Malariavorsorge in Betracht gezogen werden. Bei einem Verlängerungsaufenthalt an Kenias Küste gehört die Vorsorge zum Pflichtprogramm. Da die Malaria durch Moskitos übertragen wird, ist ein entsprechender Schutz gegen Insektenstiche die beste Vorsorge. Da die Insekten nach Einbruch der Dämmerung aktiv werden, sollten Sie kurze Hosen und Hemden vermeiden, die in den Hotels und Lodges zur Verfügung gestellten Moskitonetze nutzen und beim Aufenthalt im Freien (besonders am abendlichen Lagerfeuer im Camp) Insektenschutzmitteln auftragen und bei Verlassen Ihres Zimmers in der Dunkelheit kein Licht angeschaltet lassen.

Tropeninstitut Österreich: http://www.tropeninstitut.at
Liste mit Tropeninstituten in Deutschland: http://www.dtg.org/institut.html
Tropeninstitut Schweiz:  http://www.sti.ch

Internet:

 Internet wird in Kenia in Internet Cafe's oder auch in den Hotels angeboten. Die meisten Hotels bieten hier den drahtlosen Zugang über WIFI an.

Auch in einigen Camps, Lodgen und Hotels wird ein Internetzugang angeboten. Für ein kurzes Email oder den aktuellen Wetterbericht reichen die Geschwindigkeiten zumeist aus. Wer aber beispielsweise größere Mengen an Fotos versenden möchte, der wird Schwierigkeiten haben oder lange Ladezeiten in Kauf nehmen müssen.

Für all jene welche gerne einen eigenen Internetzugang möchten, für den empfiehlt es sich sich ein USB Modem zu kaufen. Der Zugang kann dann mittels SIM Karte hergestellt werden. Dies funktioniert ebenfalls sehr gut für Mobiltelefone.

Günstige SIM Karten bekommt man bereits am Flughafen oder auch in den großen Städten.

Kleidung:

Man sollte auf die passende Kleidung für den Aufenthalt im Hotel oder auf der Pirschfahrt achten. In Kenia ist die Trockenzeit warm bis heiß und die Regenzeit kühl bis kalt. Die Nächte können erstaunlich kalt werden, besonders im Hochland. Somit sollte man neben der leichten Sommerkleidung auch eine Jacke und einen Pullover dabei haben. Eine Kopfbedeckung ist angesichts der Äquatorsonne unverzichtbar. Feste Schuhe sind bei einer Safari ebenfalls zu empfehlen um auch einmal an geeigneten stellen das Fahrzeug während einer Pirschfahrt verlassen zu können. Auch wenn man keinen Strandurlaub gebucht hat sollte man Badebekleidung mitnehmen, denn viele der Lodges und Camps verfügen über einen Swimmingpool.

Bevorzugt wir helle Kleidung. Schwarz und Dunkelblau können vermehrt Mücken oder Tse Tse Fliegen anziehen.

In den meisten Hotels wird auch legere Kleidung akzeptiert, wobei in Kenia von den Herren grundsätzlich zum Abendessen lange Hosen getragen werden sollten.

Beim Strandaufenthalt ist darauf zu achten, dass FKK und "oben ohne" gesetzlich verboten ist.

Klima und Reisezeit:

Kenia ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Der allgemeine Temperaturverlauf in Kenia ist dem in Europa genau entgegengesetzt, d.h. während unseres Sommers - also von Mitte Mai bis Mitte September - fallen die Temperaturen in Kenia auf ihre Tiefstwerte, sind für uns Europäer mit ca. 21° bis 25° C aber immer noch sehr moderat. In der Zeit von November bis März erfreut man sich in Kenia an den höchsten Temperaturen. Die touristische Hochsaison erlebt Kenia zwischen Dezember und März, sowie zwischen Juli und Oktober.

Obwohl Kenia am Äquator liegt, gibt es sehr unterschiedliche Klimazonen. Bedingt durch die gewaltigen Höhenunterschiede - von der Meeresküste bis hin zu den über 5.000 m hohen Bergen - weichen die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den einzelnen Landesteilen erheblich voneinander ab. Während an der Küste ein subtropisches Klima mit Temperaturen von 22° bis 35° C und einer hohen Luftfeuchtigkeit vorherrscht, kann man die Verhältnisse im Hochland mit Temperaturen von 21° bis 27° C schon fast als europäisch bezeichnen. Anders sieht es wiederum in den Wüstenregionen im Norden und auch im tiefer gelegenen Tsavo Nationalpark aus. Hier herrscht ein sehr trockenes und heißes Klima.

In Kenia gibt es zwei Regenzeiten. Die so genannte "grosse Regenzeit" dauert von April bis Mai, die "kleine Regenzeit" von Ende Oktober bis Ende November. Regenzeit bedeutet übrigens nicht, dass es den ganzen Tag über regnet. Meistens kommt es am späten Nachmittag und abends zu kräftigen Platzregen und danach klart es meist schnell wieder auf und es kommt auch zu längeren sonnigen Abschnitten. Während der großen Regenzeit sind die Niederschläge etwas ergiebiger, während die Regenfälle während der kleinen Regenzeit spärlicher oder leider sogar ganz ausfallen. Die Regenfälle haben auch ihre Vorteile, warum viele Kenner die Regenzeiten als Reisezeit wählen: Durch die Feuchtigkeit explodiert die Vegetation förmlich und die Landschaften, selbst Savannen und Halbwüsten, erscheinen in einem saftigen Grün. Zudem ist die Luft weniger staubig und es sind auch weniger Besucher in den Nationalparks unterwegs. Aber auch das Reisen während der Trockenzeit hat seine Vorzüge, vor allem während einer Safari. Die Tiere sammeln sich dann wegen der schwindenden Wasservorräte in der Nähe der verbliebenen Wasserstellen und sind dort wesentlich einfacher zu beobachten, als zu anderen Jahreszeiten. Ebenfalls ist die Reisezeit Juli bis Oktober sehr zu empfehlen um die Große Wanderung der Gnus miterleben zu können.

Medizinische Versorgung

Speziell in Nairobi und Mombasa gibt es einige gute private Krankenhäuser, die über Ärzte, Chirurgen und Zahnärzte verfügen, die einen guten Ruf auch über die Grenzen von Kenia hinaus genießen. Darüber hinaus gibt es auch außerhalb der beiden Großstädte gute Ärzte und Zahnärzte. Bitte erfragen Sie bei Bedarf die Telefonnummer und Adresse bei unseren Büros oder Tourguides. Sollten Sie ein spezielles Medikament benötigen, können Ihnen unsere Guides auch hier weiterhelfen und Ihnen die nächstgelegene Apotheke benennen. In den meisten größeren Hotels gibt es auch einen Arzt oder ein solcher kann im Bedarfsfall organisiert werden.

Problematischer ist die medizinische Versorgung natürlich abseits von Ortschaften, so z.B. in den Nationalparks. Deshalb empfehlen wir eine Evakuierungsversicherung bei der Buchung zu machen. Diese Versicherung kostet Euro 30 pro Person bei einem Aufenthalt von 14 Tagen und kann im Ernstfall schnell Hilfe bringen. Bei einem längeren Aufenthalt von mehr als 14 Tagen bis 2 Monate kostet die Versicherung Euro 55/- pro Person. Sie sind dann Mitglied bei der African Medical & Research Foundation (AMREF), die den Notfall-Rettungsdienst “Flying Doctors of East Africa” unterhält. Diese Organisation fliegt im Notfall mit ihren kleinen Flugzeugen auch die entlegensten Buschpisten an und sorgt für den schnellen Transport nach Nairobi. Notwendige Daten für diese Versicherung sind lediglich der volle Name und die Reisepaßnummer. In dieser Versicherung ist lediglich der schnellstmögliche Transport nach Nairobi enthalten und keine Krankenhauskosten.

Nationalparks

Kenia verfügt über Nationalparks und Naturreservate. Dies ist der Hauptgrund für viele Reiseden welche Kenia besuchen auf Safari in den Nationalparks oder den Naturreservaten unterwegs zu sein. Wer Kenia besucht der muss auch einmal auf Safari gewesen zu sein, um das Land zu kennen.

Die Informationen zu den einzelnen Nationalparks finden Sie ebenfalls auf unserer Webseite. Es gibt aber verschiedene Verhaltensregeln zum Schutz der Natur, der Tiere und natürlich Ihrer eigenen Sicherheit. Bitte beachten Sie diese unbedingt.

  • Niemals das Fahrzeug während einer Pirschfahrt verlassen.
  • Nur an ausgesuchten Plätzen wird der Fahrer Ihnen gestatten das Fahrzeug zu verlassen.
  • Tiere nicht füttern
  • Keine Tiere zu erschrecken durch zurufen oder anderer Lärmbelästigung
  • Keine Abfälle wegzuwerfen
  • Keine brennenden Zigaretten aus dem Fahrzeug werfen
  • Die Lodges und Camps nie auf eigene Faust verlassen
  • Pirschfahrten sind nur zwischen dem Sonnenaufgang und Sonnenuntergang erlaubt.
  • Nichts aus den Nationalparks mitnehmen )Federn, Knochen, Hörner usw…
  • Den Anweisungen des Fahrers ist bitte unbedingt Folge leisten.

Öffnungszeiten:

Es gibt keine staatlich festgesetzten Ladenöffnungszeiten. In den größeren Städten haben die meisten Geschäfte von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Samstags wird in der Regel zwischen 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Kleinere Geschäfte - sogenannte Kiosks - bieten ihre Dienste bis weit in die Nacht hinein an. Grosse Einkaufszentren schließen teilweise sogar erst um 21:00 Uhr. In Nairobi und Mombasa und anderen großen Städten sind Geschäfte auch am Sonntag offen und manche großen Lebensmittelgeschäfte haben teilweise sogar 24 Stunden geöffnet.

Die Nationalparks haben von 6 Uhr morgens Sonnenaufgang bis 18.30 Uhr Sonnenuntergang geöffnet. Museen öffnen in der Regel zwischen 09:00 und 18:00 Uhr, teilweise werden aber auch sie während der Mittagszeit geschlossen.

Wenn Sie gerne die Öffnungszeiten von speziellen Geschäften oder Sehenswürdigkeiten wissen möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte und wir werden die gewünschte Information liefern.

Post

Der Postversand funktioniert in Kenia unterschiedlich gut. In einigen Bezirken kommt es vor, dass die roten Postbriefkästen erst geleert werden, wenn sie überquellen. Und das kann Wochen dauern. So gibt man Postkarten, Briefe usw. am besten an der Hotelrezeption in den Strandhotels oder direkt in einem Postamt ab. Die Lodges und Camps in den Nationalparks können diesen Service leider nicht anbieten.

Auch der Versand von Europa nach Kenia funktioniert nicht sehr zuverlässig. Die Briefe und Pakete werden teilweise vom Zoll geöffnet und erreichen nicht den gewünschten Empfänger. 

Rauchen

In Kenia ist der Zigarettenkonsum nur noch auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Es besteht absolutes Rauchverbot in Restaurants, Bars, öffentlichen Gebäuden und Plätzen. Wenn man erwischt wird gibt es empfindliche Strafen. Sehr streng gehandhabt wird dies auch auf den große Flughäfen. Das Rauchverbot unbedingt beachten.

Natürlich können Sie in den Hotel / Lodges auf Ihrer privaten Terasse rauchen.

Sicherheit:

Kenia unterscheidet sich hier nicht von anderen Urlaubsdestinationen.  Der gesunde Menschenverstand ist mitunter die wichtigste Regel für Ihre Sicherheit.

Folgene Dinge sollten Sie beachten

  • Vermeiden Sie einsame Strassen in den Städten, besonders wenn Sie allein sind.
  • Vermeiden Sie es, Schmuck oder Geld öffentlich zur Schau zu stellen.
  • Lassen Sie keine Wertgegenstände, Geld oder Schecks in Ihrem Zimmer, Zelt oder Fahrzeug nach den Pirschfahrten. Der Hotelsafe ist ein guter Aufbewahrungsort.
  • Während der Autofahrten durch die Städte sollten die Türen und Fenster des Fahrzeuges verschlossen bleiben.
  • Gehen Sie als Gast einer Lodge oder eines Camp niemals allein in den Busch hinein. Wildtiere sind teilweise in der Nähe von Lodges sehr zutraulich geworden und können bei unverhoffter Störung gefährlich werden. Viele Lodges und Camps bieten Ihnen nachts Schutz durch Askaris (Wächter), die Sie zu und von Ihren Zimmern oder Zelten begleiten. Nehmen Sie deren Hilfe in Anspruch.

Wenn Sie den Anweisungen Ihres Fahrers / Reiseführers folgen, dann ist das Land sicher zu bereisen und man wird einen unvergesslichen Urlaub oder Safari in Kenia erleben. Im Norden Kenias gibt es Gebiete welche touristisch nicht erschlossen sind und welche man nicht bereisen sollte / kann. Ihr Berater wirde Sie aber gerne auch über spezielle Gebiete im Detail informieren. 

Bitte informieren Sie sich auch auf den Seiten der Auswärtigen Ämter über mögliche Reisewarnungen !

Souveniers

Grundsätzlich sollten Sie Souvenirs erst in den letzten Urlaubstagen kaufen. Sie haben somit genügend Zeit sich einen Preisüberblick zu verschaffen. Beliebte "Mitbringsel" sind z.B. Holzschnitzereien, Specksteinfiguren, Batik auf Baumwolle und Seide, handgemalte Bilder mit afrikanischen Motiven und natürlich verschiedene Halbedelsteine (Tigerauge, Malachit usw.).

Es ist üblich, dass um den Preis gefeilscht wird. Dies wird sogar von Ihnen erwartet. Das "Handeln" ist in Kenia überall möglich. Sie werden dies sehr schnell lernen. Gehen Sie die Sache locker an, dann macht es wirklich Spaß. Auf keinen Fall sollten Sie Dinge wie Muscheln, Straußeneier, Knochen, Elfenbein oder ähnliches kaufen. Bei den Ausfuhr- / Einfuhrbestimmungen welche am Flughafen aufliegen, wird auf einzelne Dinge im besonderen hingewiesen. Bitte beachten Sie diese !

Wenn Ihnen Händler anbieten Ihnen das gekaufte per Post zu senden, so verneinen Sie dies. Postsendungen kommen zu meist nicht beim Empfänger an.

Sprache:

Die Landessprache ist Kiswahili / Swahili / Suaheli. Allerdings wird an jeder kenianischen Schule sehr früh Englisch gelehrt, so dass man sich in dieser Sprache fast überall gut verständigen kann. Die Kenianer freuen sich sehr, wenn Sie ihren Gruß in der Landessprache erwidern. Einige Ausdrücke werden Ihnen in Kenia immer wieder begegnen:

Jambo Hallo, Guten Tag
Habari Wie gehts
Mzuri sana Danke gut
Karibu Willkommen
Kwaheri Auf Wiedersehen
Lala Salama Gute Nacht
Asante sana Danke
Tafadhali Bitte
Hakuna Matata Kein Problem
Ndio Ja
Hapana Nein
Pole Pole Langsam
Haraka Schnell
Baridi Kalt
Moto Heiß
Leo Heute
Kesho Morgen

 

Übrigens, Frauen sollten nicht empört reagieren, wenn sie von Kenianern mit „Mama" angesprochen werden, denn das ist der Ausdruck für Frau und wird als respektvolle Begrüßung angesehen. Bei Männern wird of die Anrede „Mzee" verwendet was soviel wie weiser Man bedeutet.

Nachdem in Kenia zahlreiche verschiedene Volksstämme existieren, gibt es zahlreiche Dialekte. Sogar Einheimische tun sich hier manchmal schwer Ihren Gesprächspartner zu verstehen. Am besten funktioniert hier Englisch. Oder Sie probieren einmal Deutsch. Aufgrund des Tourismus können einige Kenianer auch etwas Deutsch. Auch wir verfügen über Guides / Fremdenführer mit Deutschkenntnissen.

Telefon:

Für Gespräche nach Kenia ist die internationale Vorwahl 00254. Danach ist die Orts Vorwahl ohne die Null und die Rufnummer zu wählen. 

Beispiel Sunworld: 00 254 20 4445669

Internationale und Ortsgespräche sind im Selbstwählverkehr aus den meisten Städten Kenias möglich. Hotels und Lodges erheben oft hohe Aufschläge auf die Telefon- und Faxgebühren, sodass für ein 3 Minuten Gespräch nach Europa schon mal EUR 20 zu zahlen sind. 

Mobiltelefone

Günstiger ist das Telefonieren mit Mobiltelefonen. Die Preise auch für internationale Gespräche sind damit wesentlich moderater als mit dem Festnetz. In den letzten Jahren hat Kenia eine ertaunlich gute Netzabdeckung für den Mobilfunk aufgebaut und so funktionieren die meisten Mobiltelefone auch in den Nationalparks.

Schon bei der Ankunft am Flughafen werden Ihne die Telefonkarten Verkaufsstände auffallen. Anbieter wie Safaricom bieten die SIM Karten zu günstigen Preisen samt Guthaben. Ist dieses aufgebraucht so kann es einfach wieder aufgeladen werden. Wichtig ist, dass Ihr Mobiltelefon entsperrt / offen ist, damit die SIM Karte auch funktioniert.

Trinkgelder:

Hier gilt das Gleiche wie auch in Europa. In Hotels und Restaurants ist  bei einem guten Service ein Trinkgeld von 10% üblich. Für Tourguides ist ein Trinkgeld in Höhe von USD 5 -10 pro Tag und Person üblich. Gepäckträger und Zimmermädchen freuen sich ebenfalls über ein Trinkgeld.

Trinkgeld hat eine lange Safari Tradition, ist aber natürlich kein "muss" und sollte nur dann gegeben werden, wenn man wirklich gut betreut worden ist. Die Angestellten empfinden es als besondere Auszeichnung, wenn sie Trinkgelder bekommen und wissen auf diesem Weg, dass sie gute Arbeit leisten.

In den meisten Lodgen und Camps gibt es eine "Trinkgeldbox", an der Rezeption oder an einem zentralen Punkt in der Anlage. Wir empfehlen 3-5 USD pro Kunden am Tag für die "Trinkgeldbox". Das Geld aus der Trinkgeldbox wird unter dem Personal der Lodgen und Camps aufgeteilt.

Wenn Sie mit der Leistung und Betreuung eines Angestellten besonders zufrieden sind, dann können Sie ihm natürlich auch persönlich ein Trinkgeld geben. Dies wird hauptsächlich bei den Fahrern und Guides so gehandhabt, da diese für eine gelungene Safari einen wichtigen Teil beitragen.


Selbstverständlich sind dies alles nur Empfehlungen und es besteht kein Zwang genau so wie in Europa.

Trinkwasser:

Generell sollte das Leitungswasser nicht zum Trinken oder Zähneputzen verwendet werden. Es wird in fast allen Shops Mineralwasser angeboten. In einigen Lodgen, Camps oder Hotels wird das Wasser gefilter und abgekocht. Dieses kann dann ebenfalls getrunken werden. Trinkwasser ist in Kenia ein sehr kostbarer Rohstoff und sollte daher auch nicht verschwendet werden.

Bei den Safaris ist das Mineralwasser als Service bereits inkludiert.

Verkehrsmittel

Taxi

In jedem Hotel stehen Taxis für kleinere Ausflüge bereit. Lassen Sie sich das Taxi immer von der Rezeption rufen und achten Sie darauf das das Fahrzeug eine gelbe Linie an den seiten aufgemalt hat. Nur dann ist es für den öffentlichen verkehr zugelassen. Wenn Sie öfters unterwegs sind, dann fahren Sie nach Möglichkeit immer mit demselben Taxifahrer. Handeln Sie um den Preis, auch wenn er Ihnen eine Liste mit "Festpreisen" zeigt.

Bus

Etwas abenteuerlicher und auch viel gefährlicher ist die Fortbewegung mit den Matatus. Dies sind private Taxis und werden in der Regel nur von Einheimischen benutzt. Diese meist überfüllten Kleinbusse halten auf Handzeichen. Matatus sind in ganz Kenia unterwegs. Wir empfehlen Ihnen diese Fahrzeuge nicht zu verwenden, da es hier immer wieder zu gefährlichen Unfällen kommt.

Es gibt auch renomierte Busgesellschaften welche regelmäßig zwischen den Großstädten in Kenia und Tansania verkehren. Diese kann man ohne größere Bedenken nutzen.

Mit dem Geländewagen

Auf Safari wiederrum sind sind Sie mit einem eigenen Fahrer und Geländefahrzeug unterwegs. Diese Geländewagen zählen zu den sichersten Transportmittel in Kenia.

Mit dem Flugzeug

Viele der Touristengebiete in Kenia sind mit dem Flugzeug zu erreichen. Die meisten Flugverbindungen bestehen zwischen Mombasa und Nairobi. Dies werden von der renommierten Airline Kenya Airways. Hier werden auch große Flugzeuge für den Transport eingesetzt.

Die Nationalparks werden zumeist von kleineren Fluggesellschaften mit kleineren Flugzeugen angeflogen. Meist beschränkt sich die Mitnahme von Gepäck auf 15 kg Bitte beachten Sie dabei das Übergepäck Aufschlag kostet. Ein Flug in einem Kleinflugzeug erschließt dem Reisenden eine ganz neue Perspektive, da diese Flugzeuge nicht so hoch fliegen. Bei starken Winden oder Schlechtwetter kann es aber auch ein unruhiger Flug sein. Generell erspart man sich aber sehr lange Anfahrtszeiten in die Nationalparks. Die Kleinflugzeuge steuern die großen Nationalparks wie Amboseli, Samburu oder auch die Masai Mara mehrmals täglich an und verkehren beispielsweise auch direkt von der Küste. Für alle abgelegeneren Gebiete besteht auch die Möglichkeit eine Charterfluges.

Mit der Bahn

Das Schienennetz in Kenia ist stark veraltet und stammt noch aus der Kolonialzeit, der um 1900 gebauten Ugandabahn, die Mombasa und Nairobi verbindet und von dort aus eine Weiterfahrt nach Kisumu am Lake Victoria und nach Malaba an der ugandischen Grenze ermöglicht. Ein Abteil in der ersten oder zweiten Klasse müssen Sie über die Kenya Railways Corporation oder ein Reisebüro einige Tage vor Reiseantritt reservieren lassen. Die Züge haben allerdings oft Verspätung und es kommt häufig auch zu Diebstählen beim Reisegepäck.

Zeitverschiebung:

Kenia ist der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) 2 Std. voraus, während der europäischen Sommerzeit ergibt unsere Zeit zzgl. einer Stunde die kenianische Uhrzeit.

Der Sonnenaufgang in Kenia erfolgt ca. gegen 06.30 Uhr. Der Sonnenuntergang gegen 18.30 Uhr. Genaue Uhrzeiten für Sonnenaufgängen und Sonnenuntergänge findet man unter TIMEANDDATE